HSG Kochertürn / Stein

Kein Aloha in Allowa

Kochertürn/Stein kämpft hart gegen WSG Alfdorf/Lorch/Waldhausen mit 24:25(13:14)

 

Im Hawaiianischen bedeutet das Wort "Aloha" soviel wie "Freundlichkeit" oder "Nächstenliebe" - von beidem spürte die Mannschaft der HSG Kochertürn/Stein wenig, als sie am Sonntag Nachmittag bei der WSG Alfdorf/Lorch/Waldhausen - kurz "Allowa" - antrat. Ganz im Gegenteil. Die Partie gestaltete sich über 60 Minuten als ziemlich harter Kampf.

Nicht ihrem Tabellenplatz gerecht starteten die Gastgeberinnen gut in die Partie. Die HSG tat sich zunächst schwer mit dem flinken WSG-Angriff und war in der achten Minute bereits mit 4:2 hinten. Doch die Kochertürnerinnen kamen nun immer besser ins Spiel und in der 12. Spielminute gelang Evelyn Hoffmann der 5:5-Ausgleich. Vier Minuten später erspielte sich die HSG, durch Tore von Carolin Moser und Chantal Beutter, ein kleines Polster. Doch der Aufsteiger ließ sich nicht abwimmeln und die HSG-Mädels konnten nur einen hauchdünnen Vorsprung mit in die Pause nehmen.

In der zweiten Halbzeit starteten die Kochertürnerinnen besser und Claudia Mezger erhöhte den Vorspung erstmals auf drei Zähler.
Doch wieder gelang es den Gastgeberinnen sich heran zu kämpfen und in der 37. Minute auf 16:16 auszugleichen. Doch die HSG behielt in dieser Phase stets die Überhand, auch durch eine bestens aufgelegte Romina Frech im Tor. Zwar gelang der WSG mehrmals der Ausgleich, doch die HSG zog immer nach. So auch in der 51. Minute beim Stand von 22:22. Kurz darauf erhöhte Evelyn Hoffmann wieder auf 22:23 und die Gastgeberinnen eine Minute später wieder mit dem Ausgleich. Doch nun folgte, zur Verwunderung vieler, eine direkte Disqualifikation von Alexandra Brendle. Beim Kampf um einen verlorenen Ball stolperte eine WSG-Spielerin über Alexandra Brendles Schuhe. Obwohl sie stand, sahen die jungen Schiris ein Foul und schickten Sie auf die Tribüne. Die HSG-Mädels haderten nun zu lange mit dieser Entscheidung und Allowa gelang in der 57. Minute der 24:23-Führungstreffer. Doch Lena Frank rückte das Ergebnis schnell wieder gerade. Doch nun flatterten den Gastgeberinnen die Nerven und die WSG brachte keinen Ball mehr Richtung Tor. Anders die HSG-Mädels. Routiniert spielten sie die letzten Sekunden aus und Carolin Moser traf zum 24:25-Endstand.

"Das war heute ein hartes Stück Arbeit und sicherlich kein gutes oder schönes Spiel", sagt HSG-Trainer Stefan Martin nach dem Spiel. "Doch am Ende haben wir gekämpft und auch die besseren Entscheidungen getroffen. Wir haben heute 2 Punkte geholt und mehr kann man nicht holen - da muss man so ein Spiel auch einfach mal abhaken", so Martin weiter.

HSG Kochertürn/Stein: Sophie Straub, Romina Frech (beide TW) - Linda Sattelmaier, Chantal Beutter(2), Claudia Mezger(1), Annika Gröger, Lena Frank(2), Evelyn Hoffmann(8/3), Stephanie Dähnel, Elena Seiz(4), Kristin Obertautsch, Alexandra Brendle(3), Carolin Moser(5), Larissa Krebs

Trainer: Stefan Martin
TW-Trainer: Jörn König

Beste Torschützin WSG ALLOWA: Lisa Pfisterer(9)

Gelbe Karten/2-Minuten Zeitstrafen/Rote Karten
WSG: 3/4/1
HSG: 3/5/1

7-Meter/davon Tore
WSG: 5/2
HSG: 4/3

Frauen WL-N können die Weste auch gegen Schmiden weiß halten

Starke Vorstellung gegen Schmiden mit 30:25(17:10)

Kaum abgepfiffen stürmen die HSG-Mädels auf Torfrau Sophie Straub zu und feierten ihre überragende Leistung im Spiel gegen den TSV Schmiden. Sie und die felsenfeste Abwehr waren Garant für den hohen 30:25-Sieg am Samstag in der Neuenstadter Helmbundhalle.

Beide Teams begannen nervös. Die HSG wollte natürlich ihre weiße Weste behalten, auf der anderen Seite wollte der TSV Schmiden den Anschluß auf die Tabellenspitze nicht verlieren. Nach 10 Minuten stand so erst ein 3:3 auf der Anzeigetafel. Nun gelang den Gästen sich mit einem Zwischenspurt auf 3:5 etwas abzusetzen. Doch zwei Treffer von Alexandra Brendle und Evelyn Hoffmann rückten das Ergebnis schnell wieder gerade. Nun nahm Schmiden die Auszeit. Keine gute Idee, wie sich recht schnell herausstellte, denn HSG-Trainer Stefan Martin fand wohl die besseren Worte. "Anfangs fanden wir einfach nicht ins Spiel und haben keinen Zugriff bekommen", so der HSG-Coach. "Dann aber steht die Abwehr gut und vorne spielen wir sehr schnell und sehr konsequent unsere 1. Welle", so Martin weiter. Und diese 1. Welle bringt die HSG schnell nach vorne. Auch in der HSG-Abwehr gab es für die Gäste fast kein durchkommen mehr. Wenn doch, hielt die bestens aufgelegte Sophie Straub im Kochertürner Tor. Bis zur Halbzeitpause spielen sich die HSG-Mädels so einen 17:10-Vorsprung heraus.

Wer nun dachte, das Spiel sei bereits entschieden, der irrte. Die Schmiedenerinnen kamen hoch motiviert aus der Kabine und die HSG brauchte nun wieder etwas um in die 2. Runde zu kommen. "Es ist schwer die Spannung aufrecht zu erhalten wenn du gegen so einen Gegner 7 Tore mit in die Kabine nimmst", analysiert Stefan Martin nach der Partie. Vor allem die doppelte Manndeckung gegen Alexandra Brendle und Evelyn Hoffmann brachten die HSG-Mädels zunächst etwas aus dem Konzept. Hoffmann hatte bis zu diesem Punkt schon sieben Tore für die HSG erzielt. Der Vorsprung schmolz schnell und Schmiden kam bis zur 45. Minute wieder auf zwei Zähler zum 22:20 heran. Doch die HSG konnte den kleinen Sicherheitsabstand bis in die 51. Minute zum 24:22 retten. Jetzt legte Kochertürn/Stein zum Schlussspurt los. Getrieben von drei Glanzparaden durch Torfrau Sophie Straub wollten sich die HSG Mädels nun für den Kampf belohnen. Chantal Beutter nutzte mehrmals clever die Lücken, die durch die Manndeckung entstanden, und brachte die Kochertürnerinnen bis zur 58. Spielminute wieder fünf Tore in Vorsprung. Als dann Stephanie Dähnel kurz vor dem Schlusspfiff zum 30:25 traf, war die Mannschaft nicht mehr zu halten. Alle wollten Torfrau Sophie Straub zu einer phantastischen Vorstellung gratulieren, ohne die der Sieg vielleicht nicht möglich gewesen wäre.

"Eine wirklich geile Leistung von allen die auf dem Feld standen", so ein hochzufriedener HSG-Coach Stefan Martin nach der Partie. "Jeder hat heute alles in die Waagschale geworfen und dann hast du noch einen Torwart der über 60 Minuten bombastisch hält", so Martin weiter.

HSG Kochertürn/Stein: Sophie Straub (TW) - Anna-Lena Schill, Linda Sattelmaier, Chantal Beutter(5), Claudia Mezger(1), Annika Gröger(4/4), Lena Frank(2), Evelyn Hoffmann(10/1), Stephanie Dähnel(3), Elena Seiz(2), Kristin Obertautsch, Alexandra Brendle(3), Carolin Moser, Larissa Krebs

Trainer: Stefan Martin
TW-Trainer: Jörn König

Beste Torschützen TSV Schmiden: Jessica Johannes(9), Nina Beyerle(4)

Gelbe Karten/2-Minuten Zeitstrafen
HSG: 3/2
TSV: 4/3

7-Meter/davon Tore
HSG: 5/5
TSV: 4/2

Überzeugender Auftritt gegen den SV Heilbronn

HSG Kochertürn/Stein 2 – SV Heilbronn am Leinbach 27:19 (11:10)

Nachdem man gezeigt hatte, dass man gegen die spielstarke HSG Lauffen-Neipperg eine gute erste Halbzeit spielen kann, war an diesem Samstag der erneute Kampfgeist geweckt. Man wollte gegen den SV Heilbronn auf jeden Fall die zwei Punkte daheimlassen und zweimal 30 Minuten kämpfen.

Gesagt, getan. Die Damen starteten sehr ausgeglichen in die Partie. Nach 5 Minuten Spielzeit stand es 2:2. Doch dann kam der SV Heilbronn besser ins Spiel und setzte sich auf 2:4 ab. Nach nicht einmal zehn Minuten sah sich der Trainer der HSG Kochertürn/Stein 2 gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Nach der Ansage war klar, dass man sich jetzt nicht hängen lassen und die Gäste davon ziehen lassen darf. So kam es zur Aufholjagd seitens der HSG. Nach 20 Minuten stand es 6:6. Man hatte sich wieder an den SV Heilbronn herangekämpft. Nun war es ein Spiel auf Augenhöhe. Keine der beiden Mannschaften konnte sich so richtig absetzten. Der Kampf um jedes Tor war eröffnet. Kurz bevor die ersten 30 Minuten abgelaufen waren, erzielte Andrea Straub den Führungstreffer für die HSG. Mit 11:10 ging man also in die Halbzeitpause.

In der Halbzeitpause, war den Mädels der HSG Kochertürn/Stein 2 bewusst, dass heute zwei Punkte drin sind. Man muss kämpfen bis zum Schluss. 

Hochmotiviert kamen die Gastgeberinnen aus der Halbzeitpause wieder aufs Spielfeld. Man setzte sich Schritt für Schritt vom SV Heilbronn ab. Nach 43 Minuten stand es 22:13 für die Mädels der HSG. Das wollte man weiterhin so halten und sich die zwei Punkte auf keinen Fall mehr nehmen lassen. Mit einer guten Abwehrleistung konnte man den Gegner nicht so schnell an sich heranlassen. Mit einem Endstand von 27:19 war es vollbracht. Die zwei Punkte blieben in Neuenstadt.

Ein großes Dankschön geht an Sophie Straub und Kristin Obertautsch, die uns an diesem Wochenende tatkräftig unterstützt haben.

Das nächste Spiel der HSG Kochertürn/Stein 2 ist erst am Samstag, den 09.12.2017. Dann muss man auswärts bei der SG Degmarn-Oedheim ran. Spielbeginn ist um 16 Uhr.

Es spielten: Sabine Reistle, Sophie Straub (TW), Carola Schad (2), Kristin Obertautsch (6/4), Melanie Hubmann, Anna Körner (2), Sabine Schad (4), Madita Jochim, Vanessa Winzig (3), Carina Körner (4/1), Andrea Straub (5), Dina Obertautsch (1)  

C-Jugend-Mädels jubeln nach erkämpftem Sieg

04.11.2017  HSG Kochertürn-Stein – SV Heilbronn am Leinbach 27:23

Beim 4. Heimspiel in Folge empfing unsere C-Jugend an diesem Wochenende den SV Heilbronn am Leinbach und schon kurz nach Anpfiff wurde klar, dass es wieder mal ein enges Spiel werden würde. Moralisch unterstützt von der verletzten Kaya konnten unsere Mädels nach 13 Spielminuten zwar eine 8:3 Führung für sich verbuchen (was auch auf das Abschlusspech des Gegners zurückzuführen war), doch die Gäste vom Leinbach ließen nicht locker und konnten sich in der 23. Minuten erstmals eine 11:12 Führung erspielen. Mit viel Wille und Kampf gingen unsere Spielerinnen wieder in Führung, dem SV gelang es, den Anschluss nicht zu verlieren. Aber unsere Mannschaft gab nicht auf und konnte nach dem Halbzeitpfiff einen 1-Tor-Vorsprung mit in die Kabine nehmen.

Auch in der zweiten Hälfte des Spiels gab es einen offenen Schlagabtausch, unsere HSG-Spielerinnen legten vor, die SV-Spielerinnen zogen nach. So kam es in der 33. Minute zum 18:18, in der 37. Minute zum 20:20. Eine doppelte 2-Minuten-Zeitstrafe der Gäste nutzten unsere Mädels und gingen abermals knapp in Führung. Doch es gelang den Heilbronnerinnen auch diesen Vorsprung fast einzuholen und so stand es 5 Minuten vor Spielende 24:23. Dann aber sammelten unsere HSG-Mädels nochmals all ihre Kräfte und konnten somit nach einem tollen Endspurt den verdienten 27:23 Sieg feiern und in der Tabelle auf den 3. Platz klettern.

Es spielten: Chantal Billmann, Franziska Zowada, Lea Siegle, Tabea Wolpert, Isabelle Karsten, Greta Hofmann, Mandy Englert und Jaquline Wiesenberger.

Vorschau: Unser nächstes Spiel bestreiten wir erst wieder am 16.12. Dann treffen wir in Sontheim auf die TSG Heilbronn (Anpfiff 13:30 Uhr).

                                       HSG SV Heilbronn

Niederlage nach guter 1. Halbzeit

HSG Kochertürn/Stein 2 – HSG Lauffen-Neipperg 22:33 (12:15)

Mit 22:33 musste sich die HSG Kochertürn/Stein 2 am Samstagabend der HSG Lauffen-Neipperg geschlagen geben und das in der Höhe auch völlig verdient.

Aufgrund zahlreicher Ausfälle und drei Niederlagen in Folge hatte man sich keine großen Chancen gegen die drittplatzierte HSG Lauffen-Neipperg ausgerechnet. Allerdings war eines klar: es wird gekämpft bis zum Schluss.

Dieser Wille zeigte in der Anfangsphase auch Wirkung und die Heimmannschaft konnte sich in nur zwei Minuten mit drei Toren Vorsprung absetzen. Eine starke Abwehr machte es dem Gegner schwer ins Spiel zu kommen. Auf beiden Seiten war es relativ ausgeglichen. Bis zur 9. Minute konnte die Führung erhalten werden bis dann der Ausgleichstreffer zum 5:5 fiel. Bis zur 20. Spielminute konnten sich die Kochertürnerinnen immer wieder mit 2 oder 3 Toren absetzen und brachten den Gegner unter Druck, bis dann doch kurz vor der Halbzeit wieder die Konzentration nachließ und technische Fehler wieder überhandnahmen. Somit gelang es dem Gegner in der 24. Spielminute zum ersten Mal in Führung zu gehen. Diese Führung konnte auch weiter ausgebaut werden. Die Mannschaften verabschiedeten sich mit einem 12:15 in die wohlverdiente Pause.

Nach der Halbzeit zeigte sich das Spiel von seiner gewohnten Seite. Zwar kamen die Kochertälerinnen hoch motiviert aus der Kabine, aber an die Leistung der ersten 20 Minuten konnte leider nicht mehr angeknüpft werden. Fehlende Ausdauer machte sich im Angriff als auch in der Abwehr bemerkbar und die Konzentration ließ nach. Das Kräfteverhältnis wurde nun deutlich sichtbar. Die gegnerische Mannschaft konnte somit ungehindert ihren Vorsprung weiter ausbauen und gewann das Spiel dann doch mit einer 11-Tore-Differenz.

Am kommenden Samstag trifft die 2. Frauenmannschaft auf den SV Heilbronn. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Helmbundhalle in Neuenstadt.

Es spielten: Carola Schad, Franziska Rauh, Kristin Obertautsch (3/2), Melanie Hubmann, Anna Körner (1), Sabine Schad (5), Madita Jochim, Vanessa Winzig (6), Sabine Reiste (TW), Theresa Rauh (1), Carina Körner (4), Andrea Straub (1), Dina Obertautsch (1), Janine Weippert

C-Jugend-Mädels behalten die Nerven und sichern sich den Heimsieg

28.10.2017  HSG Kochertürn-Stein – HSG Lauffen-Neipperg 19:11

Viermal hieß der Gegner an diesem Samstag HSG Lauffen-Neipperg für unsere Teams in der heimischen Helmbundhalle – leider konnte nur unsere C-Jugend einen Sieg für sich verbuchen.

Schon nach wenigen Minuten war ersichtlich, dass unsere Mädels es den Gegnerinnen heute nicht leicht machen wollten und gingen motiviert und engagiert ins Spiel - vielleicht hat auch die Kabinenansprache von Greta ihren Teil dazu beigetragen. In der ersten Halbzeit schenkten sich die beiden Mannschaften nichts, der HSG Lauffen-Neipperg gelang es immer wieder, unseren Vorsprung wettzumachen und gleichzuziehen. Eine konsequente und geschlossene Abwehr (schon innerhalb der ersten 7 Minuten mussten wir 2 gelbe Karten und eine 2-Minuten-Zeitstrafe hinnehmen) und eine tolle Leistung unsere Torhüterin verhinderten eine Führung der Gegnerinnen, auch wenn es nach 10 Minuten zum ersten Mal unentschieden 4:4 stand. In den nächsten Spielminuten zeigte sich das gleiche Bild, und so kamen die gegnerischen Spielerinnen sowohl in der 15. Minute (6:6) als auch in der 20. Minute (7:7) zum Ausgleich. Doch unsere Mädels ließen nicht nach und konnten einen kleinen 2-Tore-Vorsprung (9:7) mit in die Halbzeitpause nehmen.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste geendet hatte, unsere HSG legte vor, die gegnerische HSG zog nach. In der 36. Minuten glaubten die Gäste Morgenluft zu wittern - nachdem der Schiedsrichter erst einer unsere Spielerinnen eine 2-Minuten-Zeitstrafe aufbrummte und wir dann durch einen Wechselfehler nochmals eine Zeitstrafe bekamen, hatten wir für die nächsten 2 Minuten nur noch 4 Spielerinnen auf dem Platz. Doch unsere Mädels kämpften verbissen und ließen in dieser Strafzeit nur ein Tor zum 11:11 Ausgleich zu. Angespornt durch diese Leistung kam unsere Truppe erst so richtig ins Rollen und die letzten 12 Minuten gehörten ganz unseren Spielerinnen. Während den Gästen kein einziger Treffer mehr gelang, zogen unsere HSG-Mädels bis zum verdienten 19:11 Endstand davon.

Ein dickes Lob an unsere Mannschaft – weiter so! Am Feiern müssen wir noch üben.

Es spielten: Chantal Billmann, Franziska Zowada, Lara Kühner, Tabea Wolpert, Kaya Vollert, Isabelle Karsten, Greta Hofmann, Mandy Englert und Jaquline Wiesenberger.

 

Vorschau: Unser nächstes Spiel am 4.11. ist tatsächlich nochmals ein Heimspiel. Gegner ist der SV Heilbronn am Leinbach (Anpfiff 15:00 Uhr).

 

199 0917

199 1105

199 1091

Tabellensiebter erweist sich als harte Nuss

Kochertürn/Stein schlägt mit Mühe Bietigheim mit 31:29(15:16)

Auf dem Papier schien die Partie des gemeinschaftlichen Tabellenführers HSG Kochertürn/Stein gegen den Siebtplatzierten SG BBM Bietigheim 3 als ziemlich klare Sache. Die bessere Platzierung, viel mehr Punkte und eine größere Tordifferenz. Doch die zahlreichen Zuschauer in der Neuenstadter Helmbundhalle bekamen ein kampfbetontes Spiel geboten, das ihr Team am Ende nur knapp gewinnen konnte.

Die Anfangsphase dominierten klar die Gäste. Bis zur fünften Minute lagen die nämlich schon mit 1:5 vorne und zwangen Stefan Martin zur Auszeit. Und der HSG-Trainer fand wohl die richtigen Worte, denn nun schlossen die HSG-Mädels auf. In der zehnten Minute lagen, beim Stand von 5:7, nur noch zwei Zähler dazwischen und zwei Spielminuten später erzielte Stephanie Dähnel den 7:8-Anschlusstreffer. Doch der so wichtige Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. Vor allem die drittligaerfahrene Stefanie Ege im Bietigheimer Tor machte es den Kochertürnerinnen schwer. Ball um Ball fischte sie heraus. Aber auch die HSG-Abwehr funktionierte nach der Umstellung auf eine 6:0 viel besser. Beide Teams agierten nun auf Augenhöhe. Beim Stand von 15:16 ging es in die Kabine.

Die zweite Halbzeit startete so wie die erste endete. Immer lagen die Gastgeberinnen zurück, ließen sich aber nicht abschütteln. Doch nach einem Strafwurf der Bietigheimerinnen kam es zum Knick im HSG-Spiel. Beginnend mit der Verletzung von Torfrau Sophie Straub gelang mehrere Minuten nichts und die SG legte bis zur 41. Minute auf ein 18:22 vor. Doch die HSG erholte sich glücklicherweise schnell, Lena Frank verkürzte und Claudia Mezger brachte die Gastgeberinnen mit einem Doppelschlag wieder auf ein 21:22 heran. Nun hatte der Gästetrainer zuviel und nahm die Auszeit. Doch ohne Wirkung, denn Annika Gröger brachte mit ihrem erfolgreichen Strafwurf zum 22:22 erstmals den Ausgleich. Als dann Stephanie Dähnel in der 49. Spielminute zum 23:22 traf, liefen nun die Gäste hinterher. Motiviert von der lautstarken Unterstützung des Publikums wollte sich die HSG den Sieg nicht mehr nehmen lassen. Doch noch blieb es spannend, denn zweimal gelang den Gästen nochmals der Ausgleich. Doch ein Drei-Tore-Lauf von Alexandra Brendle, Stephanie Dähnel und Evelyn Hoffmann zum 28:25 brachte in der 56. Minute die vorzeitige Entscheidung. Am Ende gewinnt die HSG Kochertürn/Stein verdient mit 31:29 und bleibt somit ungeschlagen. Doch die Partie zeigt eindrucksvoll, dass man sich im Sport nie auf das Papier verlassen sollte.

"Klar genießen wir die momentane Situation und wo wir stehen", so HSG-Trainer Stefan Martin. "Aber wir waren heute anfangs nicht zu 100% da und das hat Bietigheim 3 gut ausgenutzt. Doch die Mädels haben den Kampf angenommen und mit einer starken Abwehrleistung das Spiel am Ende auch verdient gewonnen", sagt Martin weiter.

HSG Kochertürn/Stein: Sophie Straub, Romina Frech (TW) - Anna-Lena Schill, Linda Sattelmaier, Chantal Beutter, Claudia Mezger(5), Annika Gröger(7/5), Lena Frank(2), Evelyn Hoffmann(3), Stephanie Dähnel(6), Elena Seiz(2), Kristin Obertautsch, Alexandra Brendle(6), Carolin Moser

Trainer: Stefan Martin
TW-Trainer: Jörn König

Beste Torschützen Bietigheim: Sonja Christel(11), Svenja Hille(7)

Gelbe Karten/2-Minuten Zeitstrafen
HSG: 3/4
SG: 3/6

7-Meter/davon Tore
HSG: 5/5
SG: 1/1

Frauen 2 verlieren drittes Spiel in Folge

 HC Staufer Bad Wimpfen – HSG Kochertürn/Stein 2  18:15 (8:9)

Am Samstagabend, 21.10.2017 traten die Mädels der HSG Kochertürn/Stein 2 gegen den HC Staufer Bad Wimpfen zu ihrem sechsten Spiel in der Hinrunde an. Anpfiff war um 19 Uhr in der Stauferhalle in Bad Wimpfen. Das Ziel war klar: Gegen den Aufsteiger Bad Wimpfen muss ein Sieg her um unsere Punktetabelle weiter auszubauen.

Beide Mannschaften fanden nicht gut ins Spiel und taten sich sehr schwer in den Spielfluss zu kommen. Das Torverhältnis lies somit auf beiden Seiten zu wünschen übrig. Die HSG leistete sich wieder einmal zu viele technische Fehler und Ballverluste und die Halbzeit war geprägt von Unsicherheiten im Angriffsspiel. Doch auch das Spiel der HC Staufer war von Fehlern geprägt, weshalb sich der Gegner nicht mit einem höheren Vorsprung absetzten konnte und der HSG trotzdem immer wieder der Ausgleich gelang und sich sogar mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeitpause begeben konnte.

In der Halbzeitansprache von Deniz Gölcek wurde klar, dass wenn dieses Spiel heute noch gewonnen werden wolle, die Abwehrleistung optimiert werden müsse und die vielen technischen Fehler unterbunden werden müssen.

Doch auch in der zweiten Partie wurde es nicht besser. Selbst bei 2-Minuten Strafen für den Gegner und somit einer Überzahlsituation für die HSG, konnten sich die Gäste keine klaren Torchancen erarbeiten. Auch in der Abwehr mangelte es den Kochertürnerinnen weiterhin an Disziplin. Die Gastgeber konnten immer wieder ihren Linksaußen frei spielen, dem es dann zweimal hintereinander zum Torerfolg reichte. Bis zur 53. Minute konnte die HSG mithalten und dann kam der totale Einbruch. In der 56. Minute konnten der HC einen 3-Tore Vorsprung zum 17:14  erarbeiten. Irgendetwas musste getan werden und so beschloss Trainer Gölcek auf eine offene Manndeckung umzustellen. Dadurch gelang es der HSG den Spielfluss der Heimmannschaft zu stören und eroberte sich somit noch einmal den Ball und schloss zum 17:15 auf. Die letzten Minuten des Spiels wurden nun sehr unruhig und beide Mannschaften unterbrachen immer wieder mit Fouls das Spiel.  

Kurz vor Ende wurde Janet Hartmann sehr unglücklich beim Absprung gestoßen und fiel sehr unsanft auf ihr Steißbein. Sie musste aufgrund großer Schmerzen ins Krankenhaus gebracht werden. Zu einem späteren Zeitpunkte wurde dann Entwarnung gegeben, dass es sich nur um eine Prellung handelt und nichts gebrochen ist.

Diese Aktion bestrafte der Schiedsrichter mit einer roten Karte. Die HSG wieder in Überzahl, aber die Zeit war leider zu Ende und somit gewannen die Gastgeberinnen mit einem 18:15.

Am kommenden Samstag empfängt die 2. Frauenmannschaft dann in Neuenstadt die HSG Lauffen-Neipperg.

Es spielten: Chrissy Lenz (1), Vanessa Gemmrig, Melanie Hubmann, Anna Körner, Sabine Schad (1), Janet Hartmann (5/5), Madita Jochim, Sabine Reistle (TW), Theresa Rauh (2), Carina Körner (1), Andrea Straub (5), Dina Obertautsch, Janine Weippert 

Unser Hauptsponsor

Unsere Co-Sponsoren